Dienstag, 31. Mai 2016

Milchbar - a place to be

Die Milchbar ist ein historischer Pavillon mit modernem Glasanbau und 270 Grad Panorama Sicht auf die offene Nordsee. Am Abend hat man von der Milchbar aus die beste Sicht auf die sagenhaften Sonnenuntergänge. In der Milchbar muss man sich selbst bedienen, weshalb es oft zu längeren Warteschlangen kommt. Dort gibt es leckere Kleinigkeiten aus guten Zutaten. Nicht nur Milchgetränke, sondern z.B. auch Milchreis.

Die Milchbar befindet sich am Damenpfad 33, direkt an der Strandpromenade.

Weitere Informationen findet Ihr online unter www.milchbar-norderney.de

Das Kap - Wahrzeichen der Insel

Das Kap (auch Kaap) ist ein Seezeichen und diente vor dem Bau des Leuchtturms als Landmarke zur Erkennung der Inseln von der Seeseite aus.
Das Norderneyer Kap ist eine 13 m hohe Bake, die sich am östlichen Rand des Stadtgebietes auf dem Weg zur Siedlung Nordhelm an der Bürgermeister-Willi-Lührs-Straße befindet. Es wurde im Jahr 1848 auf Bitte der Emder Kaufleute als pyramidenförmiges Balkengerüst aus mit Pech versiegeltem Holz auf einer Düne errichtet, um Schiffsunfälle und Fehldeutungen einzuschränken. Im Jahr 1871 wurde es durch einen Ziegelsteinbau an gleicher Stelle ersetzt und 1930 aus Stein erneuert. Auf dem sechseckigen Unterbau ist ein auf dem Kopf stehendes Holzdreieck montiert. Dahinter wurde von 1848 bis 1874 ein Feuer (auch als Blüse bezeichnet) entzündet, das zur Identifikation der Insel bei Nacht diente. Wegen der fehlenden Bebauung und der niedrigen Vegetation war das Kap von der See aus gut zu erkennen. Heutzutage geht das Kap aufgrund seiner geringen Höhe, des nahen Kiefernwäldchens und der höheren Gebäude im Stadtbild der Insel unter. Seit dem 10. Juli 1928 wird das Kap als Norderneyer Wappenzeichen verwendet und ist das Wahrzeichen der Insel.
Da Teile des Mauerwerks herausbrechen können, ist das Bauwerk und die Besichtigungsplattform auf der Kap-Düne seit dem Winter 2014/15 gesperrt. Seit Anfang 2015 ist das Kap aufgrund starker Verwitterung der Mörtelfugen teilweise eingerüstet. Für einen eventuellen Abriss und Neubau des unter Denkmalschutz stehenden Kaps hat die Stadt Norderney rund 360.000 Euro veranschlagt.

Montag, 30. Mai 2016

Das bade:haus

In Europas ältestem Meerwasserwellenbad im Bauhausstil entstand Deutschlands größtes Thalassozentrum. Das Ambiente aus Holz, Naturstein und warmen Farben vermittelt Wohlbehagen. Es gibt eine Familien-, eine Feuer- und eine Wasserebene.


Wasserebene

>> Bewegungsbad (32°C)
>> Heißbad (42°C)
>> Kaltbad (14°C)
>> Wasserfallduschen
>> Meerwasserdampfbad
>> Salzbad (36°C) Salzgehalt wie im Toten Meer
>> Außenbecken (34°C)
>> Solarium und Ruhebereiche mit Wasserbetten und heißen Steinen
>> Lounge (Speisen und Getränke)



Feuerebene

>> klassische Sauna (90°C)
>> Kelo-Außensauna (80°C) auf der Dachterrasse mit Blick über die Dächer Norderneys und die Nordsee
>> Bio-Sauna (55°C)
>> Dampfsauna
>> Schlammbad (mit original Norderneyer Schlick)
>> Waschbad (klassische Reinigungszeremonie)
>> Solarien
>> Großzügige Ruhebereiche mit Wärmeliegen und Kaminen
>> Dachterrasse
>> Lounge (Speisen und Getränke)



Familienebene

>> Meerwasser-Brandungsbecken >> Die neue Wattwurm-Rutsche: Bei rasanter Fahrt erlebt man Wasser von allen Seiten und kopfüber
>> Die Waschstraße – Mit Duschen zum Thema Wasser, Salzwiesen, Wattenmeer und Unterwasserwelt
>> Außenbereich mit Erdsauna
>> Plateaulandschaft "Hohe Plate"
>> Das geheimnisvolle Wrack: Mystische Lichter und Geräusche schaffen eine Stimmung wie in einer Grotte
>> Kinderplanschbecken
>> Strandhäuserkulissen mit Spielstationen




Weitere Informationen findet Ihr online unter http://www.badehaus-norderney.de/index.cfm

Wrack am Ostende

1967 strandete bei schwerem Sturm ein Muschelbagger am Ostende der Insel und konnte nicht wieder flottgemacht werden. Man darf die natürliche Dünenlandschaft des Ostens nur zu Fuß und nur auf den Wegen erwandern. Südlich des Dünengürtels erstrecken sich Salzwiesen bis an das Watt. Der Heller, ein Gebiet, das außerhalb des Deichs liegt, ist von Vogelkolonien bewohnt.

Vom letzten Parkplatz aus haben Sie die Möglichkeit über drei Wege das Ende der Insel zu erreichen. Sie können über den Strand, über den südlichen Wanderweg vorbei an den Salzwiesen oder auf dem Wanderweg durch die Dünen laufen. Der südliche Wanderweg und der Weg durch die Dünen vereinigen sich nach der Postbake zu einem Weg. Empfehlenswert ist es, mit dem Weg durch die Dünen zu beginnen.
Weg zum Wrack ab dem Leuchtturm

Samstag, 28. Mai 2016

Kaiser-Wilhelm-Denkmal

1898 wurde das Kaiser-Wilhelm-Denkmal zur Erinnerung an die Reichseinigung von 1871 und an Kaiser Wilhelm I. (den Großen) errichtet.

75 deutsche Städte, Provinzen und Private stifteten Steine, die von dem Bauunternehmen Gebr. Küstardt, Hildesheim, zu einem Obelisken zusammengefügt wurden. Die Nordseite schmückte eine Bronzebüste von Kaiser Wilhelm I., die Spitze zierte ein Preußischer Adler, zur Einfriedigung dienten Ankerketten aus dem Marinearsenal in Kiel. Büste, Adler und die Plakette "Vom Fels zum Meer" wurden 1917 als Metallspende für Rüstungszwecke vom Denkmal entfernt. 1938 stiftete die Gemeinde Norderney eine Möwe für den freien Platz der Kaiserbüste.

Herkunft der Steine:
Aachen, Altenburg/Sachsen, Altona, Aschaffenburg, Baden-Baden, Barmen, Berlin, Beuthen/Oberschlesien, Bonn, Provinz Brandenburg, Braunschweig, Bremen, Chemnitz, Coburg, Dresden, Dortmund, Eisleben, Elberfeld, Elbing, Ems, Erfurt, Erlangen, Essen, Fehrbellin, Flensburg, Frankfurt a. M., Freiberg/Sachsen, Freiburg/Baden, Gera, Görlitz, Hagen, Halle, Hamburg, Hannover, Hildesheim, Hof a.d.Saale, Burg Hohenzollern, Kaiserslautern, Kassel, Kempten, Kiel, Kissingen, Kitzingen/Bayern, Köln, Königsberg in Preußen, Krefeld, Leipzig, Lübeck, Lüdinghausen, Mannheim, Mansfeld, Metz, Mühlhausen/ Thüringen, München, Nürnberg, Offenbach, Osnabrück, Pforzheim, Plauen/Vogtland, Provinz Posen, Reichenhall, Rostock, Ruppin, Schweinfurt, Spandau, Straßburg, Stuttgart, Ulm, Weimar, Wetter a.d. Ruhr, Wildemann/Harz, Wiesbaden, Würzburg, Ulm, Zwickau, Fürst von Pless/Waldenburg in Schlesien.

61 Steine sind mit dem Namen ihres Herkunftsortes gekennzeichet.

Die schwersten Steine mit jeweils 5 t Gewicht stammen aus Aschaffenburg, Baden-Baden und Leipzig, den schwersten Stein mit 6 t Gewicht lieferte die Reichshauptstadt Berlin. Außergewöhnlich sind die Steine der Städte Köln (aus der Stadtmauer des 12. Jh.), Frankfurt am Main ("Römer"), der Wappenstein der Provinz Posen und des Fürsten Pless aus Waldenburg/Schlesien sowie der Stein aus Wildemann/Harz.